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EIN GESPRÄCH FÜR HEUTE, NICHT MORGEN

Einwegkunststoffe stehen im Rampenlicht. Unternehmen, Regierungen und Verbraucher auf der ganzen Welt sind sich des Ausmaßes der Plastikverschmutzung zunehmend bewusst und schließen sich zusammen, um sie schrittweise zu beseitigen.

Wir stehen am Rande einer Krise. Jahrzehntelang haben wir uns wenig um die Auswirkungen unseres Handelns auf unseren Planeten gekümmert und zugelassen, dass unser Wasser, Boden und sogar die Luft, die wir atmen, verschmutzt werden. Einwegkunststoffe sind ein Teil dieses Problems.

WIRD KUNSTSTOFF NICHT RECYCELT?

Die Kunststoffproduktion ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gestiegen und wird sich voraussichtlich bis 2040 noch einmal verdoppeln. Ein Großteil des produzierten Kunststoffs ist dazu bestimmt, nach einmaligem Gebrauch weggeworfen zu werden, darunter Einkaufstüten, Strohhalme, Tassen, Besteck und expandiertes Polystyrol (EPS), das allgemein unter dem Warenzeichen Styropor bekannt ist.

Schätzungen gehen davon aus, dass nur 9 % der weltweit produzierten Plastikabfälle recycelt wurden. Neun Prozent! Das ist winzig, wenn man die EU-Recyclingquoten für alternative Materialien wie Aluminium (78 %) und Papier (85,7 %) betrachtet.

Der Großteil wird auf Deponien entsorgt, und ein großer Teil entgeht den Sammelsystemen vollständig und gelangt in die Umwelt.

DIE NOTWENDIGKEIT DER VERÄNDERUNG

Wenn unsere derzeitigen Konsummuster und Abfallbewirtschaftungspraktiken fortgesetzt werden, werden bis 2050 rund 12 Milliarden Tonnen Plastikmüll auf Deponien und in der Umwelt landen.

Die meisten Kunststoffe sind nicht biologisch abbaubar. Stattdessen zerfallen sie langsam in kleinere Fragmente, die als Mikroplastik bekannt sind. Studien deuten darauf hin, dass Plastiktüten und Behälter aus EPS-Schaum Tausende von Jahren brauchen können, um sich zu zersetzen, Boden und Wasser zu kontaminieren, Wildtiere zu töten und Ökosysteme zu zerstören.

Schätzungen zufolge machen Kunststoffverpackungen etwa die Hälfte des Kunststoffabfalls weltweit aus. Es macht mehr als 60 % des Abfalls aus, der bei internationalen Küstenreinigungsaktionen gesammelt wird, und dennoch gelangen jedes Jahr mindestens 8 Millionen Tonnen Kunststoffe ins Meer – das entspricht dem Abladen eines vollen Müllwagens pro Minute. Ohne nennenswerte Maßnahmen prognostizieren Wissenschaftler, dass es bis 2050 mehr Plastik als Fische im Ozean geben wird.

Wir müssen Alternativen zu nicht recycelbaren Einwegverpackungen finden. Je länger wir es belassen, desto schwieriger wird es für uns, den von uns verursachten Schaden rückgängig zu machen.

DIE VERPACKUNGSREFORM KOMMT

Es gab eine Zeit, in der Unternehmen mit Lippenbekenntnissen zu Umweltbelangen davonkommen konnten – indem sie das Gespräch redeten, um nicht den Fuß zu fassen –, aber diese Zeit ist vorbei.

Es gibt eine wachsende Bewegung von Regierungen, Städten, Unternehmen und Verbrauchern, die sich zusammenschließen, um gegen Plastikmüll und Umweltverschmutzung zu kämpfen, mit besonderem Schwerpunkt auf Verpackungen.

Bereits mehr als 60 Länder haben Verbote und Abgaben eingeführt, um Einweg-Plastikabfälle einzudämmen. Die Verpackungsreform ist eine „unmittelbare Priorität“ für die britische Regierung, die sich verpflichtet hat, sicherzustellen, dass alle Kunststoffverpackungen bis 2025 recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar sind, und den Herstellern die Pflicht auferlegt, für die Entsorgung der von ihnen hergestellten Verpackungen zu bezahlen.

Die globalen Marken Unilever, Ikea, L’Oreal, PepsiCo, The Cola-Cola Company, Walmart, John Lewis und Innocent gehören zu denen, die sich verpflichtet haben, auf wirklich umweltfreundliche Verpackungen umzusteigen.

Auch die Verbraucher fordern, dass mehr getan wird. Untersuchungen zeigen, dass Menschen zunehmend Unternehmen bevorzugen, die umweltfreundliche, recycelbare Verpackungen verwenden, und dass 74 % bereit sind, dafür mehr zu bezahlen.

Könnte die Kombination aus einer veränderten Verbrauchereinstellung und Gesetzesänderungen einen Schneeballeffekt auslösen, der endgültig das Ende von Einwegkunststoffen bedeuten wird? Veränderung ist nicht länger in Sicht: Sie ist hier unter uns.

Lassen Sie uns zusammenkommen – als Unternehmen, als Gemeinschaften – um unseren schönen Planeten zu schützen und ihn für die kommenden Generationen zu erhalten.

WIR HELFEN UNTERNEHMEN, IHRE KOMMISSIONIEREFFIZIENZ ZU VERBESSERN, WALK-SEQUENZEN ZU REDUZIEREN UND IHREN ROI ZU STEIGERN. LASSEN SIE UNS DARÜBER SPRECHEN, WIE WIR SIE UNTERSTÜTZEN KÖNNEN IHR GESCHÄFT.

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